Freitag, 29. April 2011

Rückschau: Lesung am 16. Juni: IBTISAM AZEM - DER SCHLAFRÄUBER GHARIB HAIFAWI

Im Leben und Erleben des Gharib Haifawi- eines „Fremden aus Haifa“ - spiegelt sich die vielschichtige und spannungsreiche Existenz der Palästinenser im heutigen Israel. Ibtisam Azems Erzählung behandelt Themen wie Fremde in der Heimat, Geschichte in der Gegenwart und Freundschaft im Konflikt. Sie vermitteln eine Version der Wirklichkeit, die mit dem Nahost-Konflikt, wie wir ihn aus den Nachrichten kennen, nur wenig Berührungspunkte aufweist.



Ibtisam Azem, palästinensische Autorin und Journalistin, kam im Alter von 22 Jahren nach Deutschland. Sie hat in Jerusalem und Freiburg Islamwissenschaften, deutsche und englische Literatur studiert und in verschiedenen NGOs mitgewirkt. In Berlin arbeitet sie für das Fernsehen sowie für Print- und Online-Medien. Die Erzählung Der Schlafräuber Gharib Haifawi ist im April 2011 in Beirut in arabischer Sprache erschienen.



Leila Chammaa hat Islamwissenschaften, Arabistik und Politologie studiert und übersetzt seit 1992 arabische Prosa und Lyrik ins Deutsche. 2002 gründete sie die Agentur Alif zur Vermittlung arabischer Literatur im deutschsprachigen Raum. Somar Almir Mahmoud ist in Syrien geboren, studiert in Berlin Philosophie und Arabistik und ist ein leidenschaftlicher Oud-Spieler. Er wird die deutsch-arabische Lesung musikalisch begleiten.


IBTISAM AZEM
DER SCHLAFRÄUBER GHARIB HAIFAWI
LEILA CHAMMAA
SOMAR ALMIR MAHMOUD
am Donnerstag, 16. Juni 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Freitag, 11. März 2011

Rückschau: Lesung am 09. Juni: SILKE RIEMANN und BURKHARD SCHMIDT - FÜGUNGEN

Ein Anwalt, für den Recht-Haben und Recht-Bekommen zweierlei sind, wird ausgetrickst und will Gerechtigkeit durch Rache wiederherstellen… Eine Wirtin beginnt nach Jahren der Abstinenz wieder zu trinken, aber auch: darüber nachzudenken, was für eine Mutter sie war… Ein innerlich ausgebrannter Manager entflammt für eine neue Idee… Ein Therapeut begreift endlich, dass seine Frau nicht verstanden, sondern geliebt werden will… - Lakonische, tragikomische Stories aus Berlin...


Silke Riemann, geboren 1965 in Berlin-Mitte, lernte das Theater von der Pike auf kennen, bevor sie 1986 – 1991 an der Humboldt-Uni Theaterwissenschaft studierte. Sie war Jugendsozial- und Kulturarbeiterin in Berlin-Hellersdorf und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kinder- und Jugendtheaterzentrum der BRD. Seit 1997 ist sie Dozentin und freie Autorin für Film und Fernsehen - etwa „Schloss Einstein“, „Marienhof“, „Küstenwache“. Ihre belletristischen Texte sind in verschiedenen Anthologien erschienen.



Burkhard Schmidt, geboren 1966 in Stralsund, studierte nach dem Umweg über einen „ordentlichen“ Beruf 1988 - 1992 Saxophon an der Jazzabteilung der Musikhochschule „Carl-Maria-von-Weber“ Dresden. Es folgten Workshops und Masterclasses bei David Liebmann, Karl Berger und Steve Lacy. Seit 1992 lebt er in Berlin und tourt europaweit als Solist diverser Jazz-, Blues- und Soul-Bands und mit eigenen Projekten. Er arbeitet als Studiomusiker, Komponist und lehrt als Dozent für Saxophon an verschiedenen Musikschulen.

SILKE RIEMANN und BURKHARD SCHMIDT
FÜGUNGEN
am DOnnerstag, 09. Juni 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 02. Juni: ISABELLA BACH MENSCHEN WIE DU UND ICH



Geschichten, die das Leben schreibt. Skurril, verrückt, komisch. Garniert mit einem ordentlichen Schuss Dramatik:

Camilla
Die Erzählerin wird auf der Straße von einer verwirrten Frau gebeten, sie zu begleiten.

Manchmal stinkt Geld eben doch
Samstagmorgen. Die Klavierlehrerin Beatrice freut sich auf ihre Schüler und Tangotanzen mit dem Liebsten. Doch dann wirft sie ihr Portemonnaie in den Müllcontainer.

Tanz mit mir
Die frisch geschiedene Modedesignerin Donata und Deutschlands einziger Philosoph Sven treffen sich auf einer Halloweenparty.

Die ehemalige Chefsekretärin Isabella Bach arbeitet seit 2006 als freie Autorin. Ihre Erzählungen sind in Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen.


ISABELLA BACH
MENSCHEN WIE DU UND ICH
am Donnerstag, 02. Juni 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 26. Mai: TANJA DÜCKERS HAUSERS ZIMMER



Berlin 1982: Das Ende des Kalten Kriegs und die Wiedervereinigung schier undenkbar, die geteilte Stadt im Niemandsland immer noch mit Einschusslöchern und Ruinen, Insel und Frontstadt, eingeschlossen und kalt, ihre Bewohner verkrochen in die Höhlen ihrer Hinterhofwinkel und Altbauwohnungen. Alltag in einer gegensätzlichen Weltordnung mit Poppern und Punks, Bürgerlichkeit und Anarchie. In Mietshaus, Schulhof und Straße prallen Lebenswelten aufeinander und werden ebenso wie die Ideale und Widersprüche der Achtundsechziger aus heutiger Sicht mit doppelbödigem Humor geschildert.
Die Erzählerin Julika Zürn träumt sich hinaus in die weite Welt, nach Patagonien – und mindestens ebenso sehnsüchtig in das Zimmer des Motorradrockers Peter Hauser von gegenüber. Tagsüber bahnt sich die Tochter eines Sammlers ihren Weg durch wuchernde Kunstwerke, markiert ihre Lieblingsorte und macht sich ihren Reim auf die Welt. Während ihrer schlaflosen Nächte zieht Hausers orange leuchtendes Fenster sie in Bann.

Tanja Dückers, geboren 1968, Germanistin und Kunsthistorikerin, ist eine von Deutschlands prominentesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Gedichte, Essays, Romane und Erzählungen sind vielfach ausgezeichnet wurden. Ihre Kolumnen erscheinen regelmäßig in der ZEIT, der Frankfurter Rundschau und dem Magazin BÜCHER. Tanja Dückers lebt in Berlin.


TANJA DÜCKERS
HAUSERS ZIMMER
am Donnerstag, 26. Mai 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Dienstag, 15. Februar 2011

Rückschau: Lesung am 12. Mai: DIE LIEBE UND DER MAGENBITTER



Mark Pätzold und Angela Peltner bringen Licht ins Dunkel der komplexen Beziehungswelten: Laut Loriot passen Männer und Frauen einfach nicht zueinander - oder doch genau deswegen? Geschichten über Hormone, tollpatschige Liebesbeweise, verliebte Wasserhähne, über verzogene Frauen und den Wert der männlichen Seele, über Schlafstörungen, Pärchensmalltalk auf der Toilette, und die Mathematik des Schminkens. In kleinen Prosahappen beschreiben die beiden Autoren mal bissig, mal sehnsüchtig das Wunder des gestörten Zusammenlebens. Arrangiert zu einem ironischen Zwei-Personen-Theaterstück aus Gedichten.

Ein Abend für Frauen und Männer und vernünftige Menschen. Ein Abend für die Liebe.
Mehr oder weniger ...

DIE LIEBE UND DER MAGENBITTER
ANGELA PELTNER und MARK PÄTZOLD
am Donnerstag, 12. Mai 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 05. Mai: TEXTNETZ



Das Internet ist nicht nur Facebook, Filmchen, zu Google twittern oder nach Twitter googeln und viele, viele Bilder. Das Internet ist auch: Text. Ein riesiger, vernetzter Text. Passenderweise stammt das Wort "Text" aus dem Lateinischen und bedeutet "Gewebe".
Drei Tage lang haben Jugendliche mit dem Text als Netz oder dem Netz als Text gearbeitet, waren im und mit dem Internet künstlerisch, vor allem literarisch unterwegs und haben - nach dem Motto: Wir sind das Netz! - einen großen, gemeinsamen, interaktiven, vernetzten Text geschrieben. Den lesen sie nun vor.

TEXTNETZ
am Donnerstag, 05. Mai 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhofplatz Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 28. April: MÉNAGE À TROIS



Dieser Abend ist etwas für Sensationslüsterne und solche, die es werden wollen. Es geht um Sex, um moralische Abgründe und Verbrechen. Und um alles, was damit nicht das Geringste zu tun hat.
Silke Gersdorf, Klara Lakomy und Karolina Kuszyk - drei Frauen in der Blüte ihres Autorenlebens werden sich an diesem Abend die literarische Klinke in die Hand geben. Thematische Ähnlichkeiten mit lebenden Texten sind rein zufällig oder ein weiterer Beweis dafür, dass Frauen nur an das eine denken, aber über das andere schreiben. Braven Bürgern, sanften Gemütern und Personen mit Laktoseintoleranz wird vom Besuch der Lesung abgeraten.

MÉNAGE À TROIS
SILKE GERSDORF, KAROLINA KUSZYK, KLARA LAKOMY
am Donnerstag, 28. April 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelsstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz