Montag, 29. Juli 2013

Rückschau: Lesung am 08. August: Frische Texte! - DRUCK

Kreatives Schreiben e.V. proudly presents: FRISCHE TEXTE!

Schreiben macht Spaß. Auch unter Druck: Zeitdruck, Themendruck, Gruppendruck. Dreißig Jugendliche haben Anfang August diese Erfahrung in der Schreibwerkstatt »DRUCK« gemacht.

Geschrieben wurde zum Thema und zu ganz anderen Anregungen: Geschichten. Und Stories. Auch Gedichte. Sogar Lieder. Wort-Gebilde. Interaktive Texte. Vielleicht ein Hörspiel. Texte, die doch gar keinen Namen haben. Aber fast alle haben nicht allein geschrieben. Sondern zu zweit. Oder zu dritt. Oder in kleinen Grüppchen. Oder großen. Vier dieser dreißig Jugendlichen lesen, was sie Anfang August geschrieben haben.

Die Werkstatt wurde unterstützt von der Aktion Mensch, Medienpartner war DAS MAGAZIN.

Frische Texte! - DRUCK

Es lesen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Werkstatt am Donnerstag, 8. August 2012
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 04. Juli: DAVID NECCHI

Unerwartete Lieder über das Reisen, Leben, Verschwinden und Versinken, mal klassischer Folk, Honky Tonk oder experimentell, lärmend, ein Marktplatz in einen Abgrund rutschend: Ein Blues- und Folksänger an den Straßenecken Europas... Nach einigen Jahren unterwegs verlangsamt David Necchi sein Tempo, um manche seiner Texte und Gedichte zu Liedern zu formen. Im ORi gibt es ein Best-Of davon.

DAVID NECCHI
Gedichte - HoboBlues - SpokenWord -ExperimentalFolk - HonkyTonkLiedermacher
am Donnerstag, 04. Juli 2013
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Dienstag, 18. Juni 2013

Rückschau: Lesung am 20. Juni:
SARA GMUER
KARIZMA

Victoria hat aufgehört zu modeln, weil sie mit Mitte zwanzig nicht mehr als sechzehn durchgeht. Jetzt langweilt sie sich in Berlin. Als sie dem Rapper Said begegnet, wissen beide, dass sie den Rest des Lebens miteinander verbringen werden. Doch dann verschwindet Said bei einer Tournee in den Fluten des Mittelmeers. Auf die Trauer folgt die Einsamkeit, in der Victoria Said wiederzufinden glaubt. Und sie findet ihn – in seiner Sprache und seiner Musik.
Karizma spielt in der Berliner Hip Hop Szene und beschreibt authentisch und schonungslos Aufstieg und Fall der Rapperin Victoria. Karizma ist Lovestory, Hiphop- Video und Großstadt-Roadmovie, und so lässig und rasant, wie Sara Gmuer die Geschichte ihrer Heldin erzählt, wird schnell klar, dass die Straßen Berlins breiter sind als anderswo. Ein außergewöhnliches Romandebüt, in dem es ohne jede Spur von Kitsch um große Gefühle geht – laut, poetisch, sexy.

"Jeder, der Rap gerne mag, kennt dieses Gefühl: Mit der Stadt kämpfend durch die Straßen gehen, und dazu läuft Hiphop und der Euch-zeige-ich-es-Film. Sara Gmuer hat das Buch dazu geschrieben." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Laut und witzig – ein absolut cooles Debüt." 1LIVE

"Ganz großes Kino im Kopf." rbb Fritz


© Janine Guldener

Sara Gmuer, geboren 1980 in Locarno, verbrachte ihre Kindheit in der italienischen Schweiz, ihre Jugend in Luzern. Mit siebzehn brach sie die Schule ab und reiste durch die Welt. 2002 beendete sie in Zürich die Schauspielschule. 2012 veröffentlichte sie ihren Debütroman Karizma, der bei orange-press erschienen ist.

SARA GMUER
KARIZMA
am Donnerstag, 20. Juni 2013
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Mittwoch, 5. Juni 2013

Rückschau: Lesung am 06. Juni:
SVEN KOCAR

[...] ich gab nicht auf, und sprach wenig später wieder eine vorbeigehende Frau mit den Worten an: „Entschuldigung! Können Sie mir sagen, wie spät es ist?“ Diese Frau, die immerhin kurz stehen blieb, erwiderte doch allen Ernstes: „Tut mir leid, ich habe kein Geld!“, bevor sie fluchtartig verschwand. [...]

Sven Kocar, Jahrgang 1980, ist gelernter Mediengestalter und hat sich im letzten Jahr als Fotograf und Autor nebenberuflich selbstständig gemacht. Solch merkwürdig anmutenden Reaktion erlebt er recht häufig, wenn er mit dem Rollstuhl unterwegs ist. Seine Kurzgeschichten erzählen von wahren Begegnungen mit Menschen, deren Verhalten ihm gegenüber man bestenfalls als abenteuerlich bezeichnen könnte. Natürlich würzt er seine Erlebnisse stets mit einer Priese Humor!

Die Lesung wird begleitet von einer Fotoshow mit Bildern des Autors. Da er aufgrund seiner körperlichen Einschränkungen, die Kamera ausschließlich mit den Füßen zu händeln vermag, entstehen meist völlig andere Blickwinkel, mit denen sich alltägliche Dinge in ungewohnter, fast rätselhafter Weise präsentieren lassen.

Sven Kocar · svocar.de
Ungewöhnliche Perspektiven in Bild und Text
am Donnerstag, 6. Juni 2013
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Montag, 6. Mai 2013

Rückschau: Lesung am 02. Mai: DIETMAR GUTH BASALT

„Wenn es für jeden Menschen eine Zeit gibt, der er ganz angehört, dann ist meine Zeit der letzte Augenblick vor dem Beginn, der erste Augenblick nach dem Ende.“

Der todkranke Vater hat sich aus der Großstadt in die ferne Provinz zurückgezogen, wo er einst mit seiner Familie gelebt hatte. Eines Tages ruft er an und behauptet: „Sie ist da.“ Er meint damit offensichtlich die im frühen Kindesalter des Sohnes verstorbene Mutter. Eine Ungeheuerlichkeit - ist der Vater verrückt geworden? Hat sich der Sohn verhört? Belastet durch den frühen Tod der Mutter, erschließen sich dem Sohn weder Ansichten noch Entscheidungen des Vaters, stehen unterschiedlich empfundenen Erinnerungen der Verständigung entgegen. Der Tod scheint zwischen beiden eine unüberbrückbare Lücke auch im Geist erzeugt zu haben. Immer wieder beginnen sie den Dialog. Immer wieder offenbart sich der Widerspruch, den der Vater mit dem letzten Mittel überbrücken will. Basalt ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Vater-Sohn-Beziehung und die Geschichte der ewigen Suche nach Nähe und Zuneigung.

Dietmar Guth, geboren 1959, studierte Gemanistik, Philosophie und Literaturwissenschaft in Freiburg, begann in den 80er Jahren Hörspiele zu schreiben, insbesondere für Radio Bremen und den Bayerischen Rundfunk. Seit 2006 lebt er in Mecklenburg. Seine Novelle Basalt ist 2012 im Verlag edition m erschienen. Es ist der 8. Band der Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern, die vom Literaturhaus Rostock herausgegeben wird.

DIETMAR GUTH
BASALT
am Donnerstag, 02. Mai 2013
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung und Film am 18. April: WAS BILDET IHR UNS EIN?

30 junge Autor_innen haben in dem Buch WAS BILDET IHR UNS EIN? über ihre Hürden im Bildungssystem geschrieben. In Essays und Selbstporträts schildern sie, woran sie gescheitert sind, fast gescheitert wären oder wo sie Probleme im Bildungssystem sehen. Mit dem Buch will die gleichnamige Initiative WAS BILDET IHR UNS EIN? der jungen Generation eine Stimme geben und sich in die Bildungsdebatte einmischen. Das Ziel ist nichts Geringeres als die Bildungsrevolution.

Es lesen und diskutieren:
Susanne Czaja aus Wenn der Migrationshintergrund zum Vordergrund wird
Stella Tauber aus Ich kämpfte mich durch's Abendabitur, um an der Uni zu scheitern
Moderation: Bettina Malter, Herausgeberin von WAS BILDET IHR UNS EIN?

Außerdem wird der Kurzfilm ganztags - Stimmen aus dem Schulalltag gezeigt, in dem Berliner Schüler_innen über ihre Erfahrungen mit der Ganztagsschule sprechen.
Die Macher des Filmes freuen sich auf spannende Fragen und Diskussionen im Anschluss: Susanne Czaja, Bettina Malter, Rainald Manthe und Bernhard Strubel.

WAS BILDET IHR UNS EIN?
Lesung und Film
am Donnerstag, 18. April 2013
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Dienstag, 2. April 2013

Rückblick: Lesung am 04. April: MOTZMANN und andere Zustände

Textminiaturen erzählen als Momentaufnahmen mit subtilem Humor vom Alltag in einer Großstadt. Die gesammelten Details gelebter und erlebter Zustände werden poetisch reflektiert: Etwa die ungehaltene Rede eines ungehaltenen Mannes, der den Zustand unseres alltäglichen Wahnsinns hinterfragt.
Hagen Damwerth’s musikalische Improvisationen auf verschiedenen Instrumenten verschmelzen mit den Texten von Antje Jülich zu Collagen aus Worten und Tönen, die sich wechselseitig vorantreiben, und verführen zugleich mit ihren ganz eigenen Assoziationen zum Hören.

(…) Doch immer ist da
Etwas
Das mich unglaublich angeht
Etwas
Was mir unglaublich nahe geht
Etwas
Dem ich nahe komme
Etwas
Auf seine Weise rüttelt mich
Wach (…)

MOTZMANN und andere Zustände
Eine musikalische Lesung
mit Antje Jülich (Text) & Hagen Damwerth (Musik)
am Donnerstag, 04. April 2013
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz