Dienstag, 15. Februar 2011

Rückschau: Lesung am 12. Mai: DIE LIEBE UND DER MAGENBITTER



Mark Pätzold und Angela Peltner bringen Licht ins Dunkel der komplexen Beziehungswelten: Laut Loriot passen Männer und Frauen einfach nicht zueinander - oder doch genau deswegen? Geschichten über Hormone, tollpatschige Liebesbeweise, verliebte Wasserhähne, über verzogene Frauen und den Wert der männlichen Seele, über Schlafstörungen, Pärchensmalltalk auf der Toilette, und die Mathematik des Schminkens. In kleinen Prosahappen beschreiben die beiden Autoren mal bissig, mal sehnsüchtig das Wunder des gestörten Zusammenlebens. Arrangiert zu einem ironischen Zwei-Personen-Theaterstück aus Gedichten.

Ein Abend für Frauen und Männer und vernünftige Menschen. Ein Abend für die Liebe.
Mehr oder weniger ...

DIE LIEBE UND DER MAGENBITTER
ANGELA PELTNER und MARK PÄTZOLD
am Donnerstag, 12. Mai 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 05. Mai: TEXTNETZ



Das Internet ist nicht nur Facebook, Filmchen, zu Google twittern oder nach Twitter googeln und viele, viele Bilder. Das Internet ist auch: Text. Ein riesiger, vernetzter Text. Passenderweise stammt das Wort "Text" aus dem Lateinischen und bedeutet "Gewebe".
Drei Tage lang haben Jugendliche mit dem Text als Netz oder dem Netz als Text gearbeitet, waren im und mit dem Internet künstlerisch, vor allem literarisch unterwegs und haben - nach dem Motto: Wir sind das Netz! - einen großen, gemeinsamen, interaktiven, vernetzten Text geschrieben. Den lesen sie nun vor.

TEXTNETZ
am Donnerstag, 05. Mai 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhofplatz Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 28. April: MÉNAGE À TROIS



Dieser Abend ist etwas für Sensationslüsterne und solche, die es werden wollen. Es geht um Sex, um moralische Abgründe und Verbrechen. Und um alles, was damit nicht das Geringste zu tun hat.
Silke Gersdorf, Klara Lakomy und Karolina Kuszyk - drei Frauen in der Blüte ihres Autorenlebens werden sich an diesem Abend die literarische Klinke in die Hand geben. Thematische Ähnlichkeiten mit lebenden Texten sind rein zufällig oder ein weiterer Beweis dafür, dass Frauen nur an das eine denken, aber über das andere schreiben. Braven Bürgern, sanften Gemütern und Personen mit Laktoseintoleranz wird vom Besuch der Lesung abgeraten.

MÉNAGE À TROIS
SILKE GERSDORF, KAROLINA KUSZYK, KLARA LAKOMY
am Donnerstag, 28. April 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelsstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Freitag, 28. Januar 2011

Rückschau: Lesung am 14. April: SEBASTIAN LEHMANN



Alles geht zu Ende. Sebastian wird Ende zwanzig, ist am Ende mit seinem Studium und muss aus seiner Kreuzberger Wohnung am unteren Ende der Wrangelstraße ausziehen, weil seine Wohnung einem Carloft weichen soll.
Die Straßenzüge kennen wir aus Sven Regeners „Herr Lehmann“, doch als Herr Lehmann in der Kreuzberger Markthalle die Wende vertrank, war der kleine Herr Lehmann sieben. Die großen Umbrüche sind Vergangenheit. Das Schreiben darüber auch. Statt Kunst machen wir heute Vorabendserien und sind flexibel, belastbar, innovativ, begeisterungsfähig, teamfähig und kreativ. Aber eigentlich würden wir nur gerne etwas länger schlafen.

Mit seinem Debütwerk begibt sich Sebastian Lehmann in ein Grenzgebiet zwischen Scharfsinn und Narkolepsie, seine Wege und Irrwege führen ihn durch ein Kreuzberg zwischen Aufbruch und Abbruch, Realität und Filmkulisse.
Sebastian Lehmann, 1982 in Freiburg geboren, lebt seit 2003 in Berlin. Er schreibt für Stadtmagazine, bloggt über Jugendkulturen und ist Mitglied der Kreuzberger Lesebühne Lesedüne. Er tritt bei Poetry Slams in ganz Deutschland auf und moderiert den Potsdamer PotSlam sowie den größten deutschen Slam, den Kreuzberg Slam.

SEBASTIAN LEHMANN: SEBASTIAN oder DAS LEBEN IST NUR EIN SCHLUCK AUS DER FLASCHE DER GESCHICHTE
am Donnerstag, 14. April 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 07. April: NINA KIND - KEIN GELD UND SEHNSUCHT



„Und schließlich haben wir es mit destruierenden Verhaltensweisen zu tun, die aus einer sich hochwiegelnden Melange von Außendruck- im weitesten Sinne gesellschaftlicher Art – und Innendruck der Hauptfigur erwachsen“, schrieb der Drehbuchautor und Professor für Filmdramaturgie Torsten Schulz im Gutachten zu den künstlerischen Arbeiten von Nina Kind.
Nina Kind hat Filmdramaturgie/Drehbuch studiert und bereitet derzeit ihr Kinospielfilm-Debüt vor. Ihr Kurzspielfilm 6 Euro 50, produziert von der HFF Potsdam (Co-Regie: Solveig Willkommen, Kamera: Florian Foest), erzählt die Geschichte eines Migranten, der sich mit illegaler Beschäftigung über Wasser hält. Der Roman Fahren wir ans Meer! schildert die Liebesgeschichte zwischen einer Theologiestudentin und einem Aussteiger im Berlin der frühen 90er Jahre.

NINA KIND - KEIN GELD UND SEHNSUCHT
Lesung und Filmvorführung
am Donnerstag, 07. April 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 31. März: PREMIERE - HANNES KÖHLER - IN SPUREN - JANIN JOHANNSEN


Florian Mey
www.mairisch.de

Es beginnt mit einem Witz. Jakobs bester Freund Felix geht nur kurz Zigaretten holen – und kommt nicht mehr zurück. Jakob begibt sich auf Spurensuche. In Felix’ Wohnung stößt er auf dessen Tagebuch, das nicht nur die Wahrheit über den Freund enthält, sondern auch Variationen des eigenen Lebens. Wer war Felix in Wirklichkeit und wo ist er jetzt? Was passiert mit Jakob, der beim Lesen des Tagebuchs immer mehr auch an seiner Sicht auf die Dinge zweifelt? Kann vielleicht die Imitation eines fremden Lebens Zwischenräume öffnen und Antworten geben?

Hannes Köhler stellt in seinem Debüt In Spuren existenzielle Fragen nach Freundschaft, Liebe, Authentizität und Sinn – Fragen, die für jede Zeit neu gestellt werden müssen.
Hannes Köhler, geboren 1982 in Hamburg, Mitbegründer der Autorengruppe Die Lautmaler, lebt seit 2001 in Berlin.


Foto: Matthias Bazyli

"She sings about goodbyes, high futures and about weathermen who forecast the unseen. Her eyes are glowing lights in the night seeking a way back home or something totally new." Janis Johannsen hat das Talent, die augenscheinlich kleinen und großen Momente, die umwerfenden Abschiede und Neuanfänge des Alltags in Liedern zu verarbeiten. Ihr Album „Overwhelming Large Telescope“ ist 2008 erschienen. .

HANNES KÖHLER - IN SPUREN - DIE PREMIERE
JANIN JOHANNSEN
am Donnerstag, 31. März 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 24. März: KAROLINA KUSZYK und SASCHA KARDAETZ





Es war anno 1903, da zähmte das Traumpaar der Physik - Marie und Pierre Currie - mit viel guter Laune das Atom. Es brauchte über 100 Jahre, bis sich nun Ähnliches auf literarischem Gebiete wiederholt. Karolina Kuszyk und Sascha Kardaetz sind angetreten, um endlich DAS WORT zu bändigen. Worum geht es? Nicht mehr und nicht weniger als um die Rettung des Abendlandes! Sie harmonieren dabei als klassisch-tragisches Tandem: Hier Kuszyk, entrückte Nachkommin eines 1000-jährigen polnischen Adelsgeschlechtes, deren Sprache uns alle Sinne raubt - da Kardaetz, ein grober Klotz, der von sich selbst behauptet, der Schlächter deutscher Grammatik zu sein. Wir befürchten das Schlimmste an diesem Abend menschlicher und alltäglicher Abgründe. Die BILD titelt schon heute: "Delikat!"

KUSZYK und KARDAETZ
die neue K&K-Monarchie inmitten der Berliner Räterepublik
am Donnerstag, 24. März 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz


Ich fang nochmal an... für Feinschmecker.