Freitag, 11. März 2011

Rückschau: Lesung am 09. Juni: SILKE RIEMANN und BURKHARD SCHMIDT - FÜGUNGEN

Ein Anwalt, für den Recht-Haben und Recht-Bekommen zweierlei sind, wird ausgetrickst und will Gerechtigkeit durch Rache wiederherstellen… Eine Wirtin beginnt nach Jahren der Abstinenz wieder zu trinken, aber auch: darüber nachzudenken, was für eine Mutter sie war… Ein innerlich ausgebrannter Manager entflammt für eine neue Idee… Ein Therapeut begreift endlich, dass seine Frau nicht verstanden, sondern geliebt werden will… - Lakonische, tragikomische Stories aus Berlin...


Silke Riemann, geboren 1965 in Berlin-Mitte, lernte das Theater von der Pike auf kennen, bevor sie 1986 – 1991 an der Humboldt-Uni Theaterwissenschaft studierte. Sie war Jugendsozial- und Kulturarbeiterin in Berlin-Hellersdorf und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kinder- und Jugendtheaterzentrum der BRD. Seit 1997 ist sie Dozentin und freie Autorin für Film und Fernsehen - etwa „Schloss Einstein“, „Marienhof“, „Küstenwache“. Ihre belletristischen Texte sind in verschiedenen Anthologien erschienen.



Burkhard Schmidt, geboren 1966 in Stralsund, studierte nach dem Umweg über einen „ordentlichen“ Beruf 1988 - 1992 Saxophon an der Jazzabteilung der Musikhochschule „Carl-Maria-von-Weber“ Dresden. Es folgten Workshops und Masterclasses bei David Liebmann, Karl Berger und Steve Lacy. Seit 1992 lebt er in Berlin und tourt europaweit als Solist diverser Jazz-, Blues- und Soul-Bands und mit eigenen Projekten. Er arbeitet als Studiomusiker, Komponist und lehrt als Dozent für Saxophon an verschiedenen Musikschulen.

SILKE RIEMANN und BURKHARD SCHMIDT
FÜGUNGEN
am DOnnerstag, 09. Juni 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 02. Juni: ISABELLA BACH MENSCHEN WIE DU UND ICH



Geschichten, die das Leben schreibt. Skurril, verrückt, komisch. Garniert mit einem ordentlichen Schuss Dramatik:

Camilla
Die Erzählerin wird auf der Straße von einer verwirrten Frau gebeten, sie zu begleiten.

Manchmal stinkt Geld eben doch
Samstagmorgen. Die Klavierlehrerin Beatrice freut sich auf ihre Schüler und Tangotanzen mit dem Liebsten. Doch dann wirft sie ihr Portemonnaie in den Müllcontainer.

Tanz mit mir
Die frisch geschiedene Modedesignerin Donata und Deutschlands einziger Philosoph Sven treffen sich auf einer Halloweenparty.

Die ehemalige Chefsekretärin Isabella Bach arbeitet seit 2006 als freie Autorin. Ihre Erzählungen sind in Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen.


ISABELLA BACH
MENSCHEN WIE DU UND ICH
am Donnerstag, 02. Juni 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 26. Mai: TANJA DÜCKERS HAUSERS ZIMMER



Berlin 1982: Das Ende des Kalten Kriegs und die Wiedervereinigung schier undenkbar, die geteilte Stadt im Niemandsland immer noch mit Einschusslöchern und Ruinen, Insel und Frontstadt, eingeschlossen und kalt, ihre Bewohner verkrochen in die Höhlen ihrer Hinterhofwinkel und Altbauwohnungen. Alltag in einer gegensätzlichen Weltordnung mit Poppern und Punks, Bürgerlichkeit und Anarchie. In Mietshaus, Schulhof und Straße prallen Lebenswelten aufeinander und werden ebenso wie die Ideale und Widersprüche der Achtundsechziger aus heutiger Sicht mit doppelbödigem Humor geschildert.
Die Erzählerin Julika Zürn träumt sich hinaus in die weite Welt, nach Patagonien – und mindestens ebenso sehnsüchtig in das Zimmer des Motorradrockers Peter Hauser von gegenüber. Tagsüber bahnt sich die Tochter eines Sammlers ihren Weg durch wuchernde Kunstwerke, markiert ihre Lieblingsorte und macht sich ihren Reim auf die Welt. Während ihrer schlaflosen Nächte zieht Hausers orange leuchtendes Fenster sie in Bann.

Tanja Dückers, geboren 1968, Germanistin und Kunsthistorikerin, ist eine von Deutschlands prominentesten Schriftstellerinnen der jüngeren Generation. Ihre Gedichte, Essays, Romane und Erzählungen sind vielfach ausgezeichnet wurden. Ihre Kolumnen erscheinen regelmäßig in der ZEIT, der Frankfurter Rundschau und dem Magazin BÜCHER. Tanja Dückers lebt in Berlin.


TANJA DÜCKERS
HAUSERS ZIMMER
am Donnerstag, 26. Mai 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Dienstag, 15. Februar 2011

Rückschau: Lesung am 12. Mai: DIE LIEBE UND DER MAGENBITTER



Mark Pätzold und Angela Peltner bringen Licht ins Dunkel der komplexen Beziehungswelten: Laut Loriot passen Männer und Frauen einfach nicht zueinander - oder doch genau deswegen? Geschichten über Hormone, tollpatschige Liebesbeweise, verliebte Wasserhähne, über verzogene Frauen und den Wert der männlichen Seele, über Schlafstörungen, Pärchensmalltalk auf der Toilette, und die Mathematik des Schminkens. In kleinen Prosahappen beschreiben die beiden Autoren mal bissig, mal sehnsüchtig das Wunder des gestörten Zusammenlebens. Arrangiert zu einem ironischen Zwei-Personen-Theaterstück aus Gedichten.

Ein Abend für Frauen und Männer und vernünftige Menschen. Ein Abend für die Liebe.
Mehr oder weniger ...

DIE LIEBE UND DER MAGENBITTER
ANGELA PELTNER und MARK PÄTZOLD
am Donnerstag, 12. Mai 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 05. Mai: TEXTNETZ



Das Internet ist nicht nur Facebook, Filmchen, zu Google twittern oder nach Twitter googeln und viele, viele Bilder. Das Internet ist auch: Text. Ein riesiger, vernetzter Text. Passenderweise stammt das Wort "Text" aus dem Lateinischen und bedeutet "Gewebe".
Drei Tage lang haben Jugendliche mit dem Text als Netz oder dem Netz als Text gearbeitet, waren im und mit dem Internet künstlerisch, vor allem literarisch unterwegs und haben - nach dem Motto: Wir sind das Netz! - einen großen, gemeinsamen, interaktiven, vernetzten Text geschrieben. Den lesen sie nun vor.

TEXTNETZ
am Donnerstag, 05. Mai 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhofplatz Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 28. April: MÉNAGE À TROIS



Dieser Abend ist etwas für Sensationslüsterne und solche, die es werden wollen. Es geht um Sex, um moralische Abgründe und Verbrechen. Und um alles, was damit nicht das Geringste zu tun hat.
Silke Gersdorf, Klara Lakomy und Karolina Kuszyk - drei Frauen in der Blüte ihres Autorenlebens werden sich an diesem Abend die literarische Klinke in die Hand geben. Thematische Ähnlichkeiten mit lebenden Texten sind rein zufällig oder ein weiterer Beweis dafür, dass Frauen nur an das eine denken, aber über das andere schreiben. Braven Bürgern, sanften Gemütern und Personen mit Laktoseintoleranz wird vom Besuch der Lesung abgeraten.

MÉNAGE À TROIS
SILKE GERSDORF, KAROLINA KUSZYK, KLARA LAKOMY
am Donnerstag, 28. April 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelsstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Freitag, 28. Januar 2011

Rückschau: Lesung am 14. April: SEBASTIAN LEHMANN



Alles geht zu Ende. Sebastian wird Ende zwanzig, ist am Ende mit seinem Studium und muss aus seiner Kreuzberger Wohnung am unteren Ende der Wrangelstraße ausziehen, weil seine Wohnung einem Carloft weichen soll.
Die Straßenzüge kennen wir aus Sven Regeners „Herr Lehmann“, doch als Herr Lehmann in der Kreuzberger Markthalle die Wende vertrank, war der kleine Herr Lehmann sieben. Die großen Umbrüche sind Vergangenheit. Das Schreiben darüber auch. Statt Kunst machen wir heute Vorabendserien und sind flexibel, belastbar, innovativ, begeisterungsfähig, teamfähig und kreativ. Aber eigentlich würden wir nur gerne etwas länger schlafen.

Mit seinem Debütwerk begibt sich Sebastian Lehmann in ein Grenzgebiet zwischen Scharfsinn und Narkolepsie, seine Wege und Irrwege führen ihn durch ein Kreuzberg zwischen Aufbruch und Abbruch, Realität und Filmkulisse.
Sebastian Lehmann, 1982 in Freiburg geboren, lebt seit 2003 in Berlin. Er schreibt für Stadtmagazine, bloggt über Jugendkulturen und ist Mitglied der Kreuzberger Lesebühne Lesedüne. Er tritt bei Poetry Slams in ganz Deutschland auf und moderiert den Potsdamer PotSlam sowie den größten deutschen Slam, den Kreuzberg Slam.

SEBASTIAN LEHMANN: SEBASTIAN oder DAS LEBEN IST NUR EIN SCHLUCK AUS DER FLASCHE DER GESCHICHTE
am Donnerstag, 14. April 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz