Montag, 14. Juni 2010

Rückschau: Lesung am 26. August: FALK DIETRICH


Manchmal passt es einfach. Zum Beispiel "Ich fang nochmal an" zu Falk Dietrich. Denn: Er ist wieder da!!! was vor allem daran liegt, dass er zwischendurch weg war. Eigentlich hatte er sich von den Bühnen der Stadt wie der Republik zurückgezogen. Nun und einmalig in diesem Jahr betritt er im ORi die Bühne und liest eine Auswahl seiner besten Texte der letzten fünf Jahre vor. Falk Dietrich kommt aus dem schönen Ückendorf bei Wattenscheidt und tut seit 2003 so, als ob er in Berlin leben würde. Vormals bekannt als die Rosamunde Pilcher unter den Vorlesern dieser Stadt trägt er mit „eindringlicher Bollerigkeit“ (Tip Stadtmaganzin) seine windschiefen Texte vor. Oder mit den Worten der Nordseezeitung (16.05.05): "Haltung ist egal. Hauptsache die Pointen in der Geschichte sitzen." Die Lausitzer Rundschau (29.05.06) meint dazu: "Mit seinen bittersüßen Alltags-Kurzgeschichten, die vor Witz und Ironie nur so sprühen, trifft Falk Dietrich den Nerv der Anwesenden". Während die Mainzer Allgemeine (26.04.2006) sich wundert: "Und siehe da, das Publikum lächelt - auch die Frauen!".
Wenn das mal keine wunderbaren Aussichten sind.

FALK DIETRICH
am Donnerstag, 26. August 2010
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 19. August: MAREIKE SCHNEIDER und MARIUS BAUMANN HINTER DEM SAND KEIN MEER

Mareike Schneider und Marius Baumann lesen, nach zahlreichen gemeinsamen Auftritten in Leipzig, Dresden und Berlin exklusiv für die Lesebühne Neukölln.


Marius Baumann arbeitet in seinem wahren Leben als Psychologe und Paartherapeut und ist ehemaliger PoetrySlamer und Ex-Kolumnist für das Online-Blogforum Readers-Edition. Mit seiner lakonischen „Lyrik noir“ führt er zu den Müllkippen der Liebe, wo die sensiblen, lyrischen Protagonisten teils zynisch, teils fassungslos ihre Sprache zwischen Begegnungswunsch und Scheitern suchen.


Mareike Schneider ist Studentin des Kreativen Schreibens an einer der zwei einzigen Schreibuniversitäten in Deutschland. Sie veröffentlichte in Anthologien und Literaturzeitschriften, gewann diverse Preise und Wettbewerbe, darunter den nationalen Poetry Slam 2002 in Leipzig und den Holzhäuser Heckethaler 2006. In ihrer Prosa arbeitet sie mit Kontrasten, die einen nicht sicher sein lassen, ob man lachen oder heulen will, ob man die Figuren kennen oder lieber niemals treffen möchte.

MARIUS BAUMANN und MAREIKE SCHNEIDER
HINTER DEM SAND KEIN MEER
am Donnerstag, 19. August 2010
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 12. August: WIEDER WORTE



Verein Kreatives Schreiben e.V. proudly presents: Frische Texte!

Wer kennt sie nicht, die Demonstration der Pinguine von Uli Stein auf der morgendlichen Müsli-Schüssel. Die Moral von der Geschichte: Dagegen sein ist leicht. Man muss aber auch wissen, wogegen. Und wie man dieses Dagegensein ausdrücken kann. Fünfundzwanzig schreibende Schülerinnen und Schüler haben an einer Schreibwerkstatt Anfang August teilgenommen. Die hieß WIEDER WORTE. Geschrieben wurde zum Thema und zu ganz anderen Dingen. Geschichten. Und Stories. Auch Gedichte. Sogar Lyrics. Möglicherweise Lieder. Texte, die doch gar keinen Namen haben. Wort-Gebilde. Interaktive Texte. Vielleicht ein Hörspiel. Oder ein Theaterstück von einer Demo. In Berlin. Vor dem Zoo.
Vier von diesen fünfundzwanzig Jugendlichen lesen, was sie Anfang August geschrieben haben. Und wer selbst einmal bei einer Werkstatt mitmachen will: www.schreibwerkstatt-berlin.de

Frische Texte! WIEDER WORTE
Es lesen: Dinah Reetz, Jessika Behrens, Nils Sager und Kolja Kölling
am Donnerstag, 12. August 2010
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 05. August: EVE McFAR


Eve McFar traut sich immer wieder an körperliche Auseinandersetzungen, ob im Leben beim Rugby oder im Text zwischen Männer und Frauen. Dass dabei die Frauen die Opfer sind, ist nie gesagt, vielmehr stellt sich die Frage, was der Autor bezwecken will, wenn die körperlichen Abläufe derart in den Vordergrund gestellt werden? Die Materie bestimmt das Bewusstsein?
In den Gender Studies kommt der Körper nicht zu knapp zur Sprache, aber bei der Frau erscheint das Bild nicht weniger pathologisch, als es der Mann zuvor präsentiert hat. Der Mann nutzte es schimpflich für ein Antibild der Frau.
Eve McFar schreibt ausgehend von einer Ebenbürtigkeit beider Geschlechter. Bei ihm ist das Spiel mit dem Körpern eines auf Augenhöhe. Wenn die Kräfte richtig verteilt sind, braucht es nur noch den geneigten Autor, der sich am Treiben der Glieder erfreut und nicht Macht, sondern Lust am Leib offeriert.
Einleitende Lektüre:
Brinkmann, Rolf Dieter: Rolltreppen im August. Gedichte, hrsg. von Chris Hirte. Berlin /DDR (Volk & Welt) 1986.
Perec, George: Das Leben. Gebrauchsanweisung. Frankfurt/Main (Zweitausendeins) 1982.

EVE McFAR
am Donnerstag, 05. August 2010
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Sonntag, 9. Mai 2010

Rückschau: Lesung am 29. Juli: ANGELA PELTNER und AGNIESZKA DEBSKA SÜSS UND DEFTIG


Angela Peltner wurde 1982 als Magdeburger Pflanze geboren. Seit acht Jahren ist sie Exilberlinerin und schreibt exakt seit dieser Zeit Gedichte und Texte zur Musik. Berlin und sie befinden sich meist im Clinch - das macht erfinderisch und kreativ.
Ihr erstes Gedichtbuch "Angelas Park" erschien 2006 im Wiku- Verlag, ihr neues Buch soll noch dieses Jahr unter dem Titel "Mit Pampel in die Muse" erscheinen. Darüber hinaus ist Angela Peltner Musikerin und stolze Besitzerin des tollen Panikpreis von Udo Lindenberg, der ihrer Musik und vor allem ihren Texten das Prädikat "besonders wertvoll" verliehen hat. Nachdem sie jahrelang mit ihrer Band Krach gemacht hat, ist es nun an der Zeit, kleine leise Töne oder Zeilen anzuschlagen.


Agnieszka Debska, geb. 1978 in Polen. Während ihrer zwanzig in Deutschland verbrachten Jahre hat sie es bereits mehrmals geschafft, im ORi aufzutreten, zuletzt im Mai mit einer Ausstellung ihrer Malerei. Sie schreibt, übersetzt, malt, fotografiert, lektoriert, korrigiert, redet, schweigt, tritt auf und ab und nun wieder auf!

Frei nach dem Motto "Süss&Deftig" laden Agnieszka Debska und Angela Peltner zum gemeinsamen Zuhören ein. Liebe, Sehnsucht und andere zarte Gefühle sind unmöglich zu trennen von schwarzem Humor, hinterhältigen Abrechnungen und einem kalten Schuss Ironie. Musikalisch werden die beiden Damen von Lars Hengmith am Klavier begleitet.

ANGELA PELTNER und AGNIESZKA DEBSKA
SÜSS UND DEFTIG
am Donnerstag, 29. Juli 2010
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Freitag, 7. Mai 2010

Rückschau: Lesung am 22. Juli: LUCY FRICKE und ALEXANDER GUMZ - DIE HOCHZEITSKLEIDER DER TAUBEN

Zwei nicht ganz offizielle Vorab-Premieren: Lucy Fricke liest erstmalig in
Berlin aus ihrem neuen Roman Ich habe Freunde mitgebracht, der im Herbst 2010 bei Rowohlt erscheint. Alexander Gumz liest Gedichte, die im Frühjahr 2011 in seinem Debütband bei kookbooks stehen werden. Zusammen haben die beiden u.a. für das poesiefestival berlin und HAM.LIT, eine lange Nacht junger Literatur und Musik in Hamburg, gearbeitet. Eine Lesung unter Freunden also.


(c) Dagmar Morath

Lucy Fricke, geboren 1974 in Hamburg. Abgegrochene Schullaufbahn, verschiedene Tätigkeiten u.a. als Script/Continuity. Ab 2003 Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2005 Gewinnerin des Berliner Open Mike. Stipendiatin des Künstlerdorfes Schöppingen 2009, der Stiftung Preussische Seehandlung 2008/2009, des Künstlerhauses Ahrenshoop 2008, der Villa Decius in Krakau 2007. 2007 erschien ihr Debüt Durst ist schlimmer als Heimweh bei Piper. 2010 war sie gemeinsam mit Anlexander Gumz und Jan Lafazanoglu Veranstalterin des HAM.LIT. Hamburger Festival für junge Literatur und Musik. Ihr zweiter Roman Ich habe Freunde mitgebracht erscheint im Herbst 2010 bei Rowohlt. Lucy Fricke lebt in Berlin.


(c) Greta Granderath

Alexander Gumz, geboren 1974 in Berlin. Redakteur und Literaturveranstalter u.a. beim Texttonlabel KOOK. Mitbegründer der Festivals LAN. Drei Tage junge Literatur und Musik in Berlin und HAM.LIT. Lange Nacht junger Literatur und Musik in Hamburg. Wiener Werkstattpreis für Lyrik 2002, Finalist beim Leonce-und-Lena-Preis 2003 und 2009, beim open mike der Literaturwerkstatt Berlin 2009. Stipendiat der Villa Decius in Krakau, 2007, Autorenstipendium des Berliner Senats 2010. Veröffentlichungen u.a in Die ZEIT, Jahrbuch der Lyrik, intendenzen, sprachgebunden, Das Gedicht, Lyrik von Jetzt. Ausgewählte Gedichte wurden ins Englische, Polnische, Persische und Slowakische übersetzt. Im Frühjahr 2011 erscheint sein Debüt bei kookbooks. Alexander Gumz lebt in Berlin.

LUCY FRICKE und ALEXANDER GUMZ
DIE HOCHZEITSKLEIDER DER TAUBEN
am Donnerstag, 22. Juli 2010
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 1. Juli: ILKE S. PRICK - DAS MEER UND MEHR



Wenn Berlin in den Urlaub flüchtet, bleiben wir hier, denn wer braucht schon das Meer, wenn er ein Badezimmer hat? Ilke S. Prick stellt an diesem Abend die wirklich wichtigen Fragen des Lebens: Was verbindet eine Badewanne mit dem Ozean? Ist Sternen zu trauen? Und wofür brauchen Mädchen eigentlich Matrosen? Um Antworten zu finden werden Klabautermänner befragt und Seejungfrauen belauscht, Herzen geentert und Seelen verspielt. Wer ankommt und was verlorengeht, wird sich dann zeigen. Musikalisch begleitet wird sie hierbei von Joe Becker am Piano.

Ilke S. Prick kennt sich aus mit Sirenengesängen und Seemannsgarn, wovon man sich in ihren Jugendbüchern, taz-Kolumnen und ihrem Blog Nachrichten vom Küchentisch überzeugen kann. Joe Becker wäre beinahe beruflich übers Meer gefahren, doch dann fing er lieber an zu komponieren und Musik zu machen.

ILKE S. PRICK - DAS MEER UND MEHR
Vom Aufbrechen, Ankommen und Verlorengehen
am Donnerstag, 15. Juli 2010
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz