Dienstag, 15. Februar 2011

Lesung am 19. Mai: NICHT OHNE MEINE PFOTEN



Es gibt im Leben einige entscheidende Fragen, die man beizeiten für sich beantworten sollte. Sie lauten zum Beispiel: „Bin ich eigentlich nur noch wegen der Katze mit meiner Freundin zusammen?“, „Was soll ich bloß tun, wenn der Kater sich für einen Seehund hält und am liebsten im Spülbecken sitzt?“ und „Lerne ich Männer eher kennen, wenn ich mir einen Hund anschaffe?“
Christoph Klimke und Sarah Mondegrin erzählen vom eigenwilligen Charme des Alltags mit Tieren und von unterschiedlichen Charakteren in Hunde-, Katzen- und Menschengestalt. In ihren Geschichten treffen liebenswürdige Egozentriker mit und ohne Migrationshintergrund aufeinander: zwei- bis vierbeinige Protagonisten, Gewohnheitstiere aller Art, eigenwillige Typen und fröhliche Jägerinnen, Kuschelmonster und sehnsüchtige Pedanten. Ein Abend voller Geheimnisse, Freude und Poetik.

SARAH MONDEGRIN und CHRISTOPH KLIMKE
NICHT OHNE MEINE PFOTEN - Katzen, Hunde, Lesben, Schwule
am Donnerstag, 19. Mai 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 12. Mai: DIE LIEBE UND DER MAGENBITTER



Mark Pätzold und Angela Peltner bringen Licht ins Dunkel der komplexen Beziehungswelten: Laut Loriot passen Männer und Frauen einfach nicht zueinander - oder doch genau deswegen? Geschichten über Hormone, tollpatschige Liebesbeweise, verliebte Wasserhähne, über verzogene Frauen und den Wert der männlichen Seele, über Schlafstörungen, Pärchensmalltalk auf der Toilette, und die Mathematik des Schminkens. In kleinen Prosahappen beschreiben die beiden Autoren mal bissig, mal sehnsüchtig das Wunder des gestörten Zusammenlebens. Arrangiert zu einem ironischen Zwei-Personen-Theaterstück aus Gedichten.

Ein Abend für Frauen und Männer und vernünftige Menschen. Ein Abend für die Liebe.
Mehr oder weniger ...

DIE LIEBE UND DER MAGENBITTER
ANGELA PELTNER und MARK PÄTZOLD
am Donnerstag, 12. Mai 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 05. Mai: TEXTNETZ



Das Internet ist nicht nur Facebook, Filmchen, zu Google twittern oder nach Twitter googeln und viele, viele Bilder. Das Internet ist auch: Text. Ein riesiger, vernetzter Text. Passenderweise stammt das Wort "Text" aus dem Lateinischen und bedeutet "Gewebe".
Drei Tage lang haben Jugendliche mit dem Text als Netz oder dem Netz als Text gearbeitet, waren im und mit dem Internet künstlerisch, vor allem literarisch unterwegs und haben - nach dem Motto: Wir sind das Netz! - einen großen, gemeinsamen, interaktiven, vernetzten Text geschrieben. Den lesen sie nun vor.

TEXTNETZ
am Donnerstag, 05. Mai 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhofplatz Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 28. April: MÉNAGE À TROIS



Dieser Abend ist etwas für Sensationslüsterne und solche, die es werden wollen. Es geht um Sex, um moralische Abgründe und Verbrechen. Und um alles, was damit nicht das Geringste zu tun hat.
Silke Gersdorf, Klara Lakomy und Karolina Kuszyk - drei Frauen in der Blüte ihres Autorenlebens werden sich an diesem Abend die literarische Klinke in die Hand geben. Thematische Ähnlichkeiten mit lebenden Texten sind rein zufällig oder ein weiterer Beweis dafür, dass Frauen nur an das eine denken, aber über das andere schreiben. Braven Bürgern, sanften Gemütern und Personen mit Laktoseintoleranz wird vom Besuch der Lesung abgeraten.

MÉNAGE À TROIS
SILKE GERSDORF, KAROLINA KUSZYK, KLARA LAKOMY
am Donnerstag, 28. April 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelsstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz

Rückschau: Lesung am 21. April: TOM MARS, KATHARINA RÖBEN, MARTIN TETZLAFF


Tom Mars, geboren 1975 in Paderborn. Slam und Performance Poet, lebt in Berlin und ist auf Poetry Slams, Lesebühnen und bei Mischveranstaltungen zu sehen und zu hören. Regelmäßige Bühnenauftritte begannen ab Mitte der Noughties als Teil der splittagruppe, die eine queere Lesebühne unterhielt. Später mitverantwortlich für den International Kreuzkölln Slam, heute organisiert und moderiert er den AckerSlam und den Slam des Westens. Seine Texte handeln von Terrorbabys, greisen DJanes und floralen Obsessionen. Bereits im Jahr 2000 erschien sein Roman Berlin City Disco Boys im Verlag rosa Winkel.


Katharina Röben, geboren 1990 in Oldenburg, Slampoetin. Aufgewachsen in einer Kleinstadt irgendwo im Norden Deutschlands, später in Mainz und Hamburg. Poetry-Slam-Premiere im Mai Mai 2010 in Hamburg, seitdem Auftritte in Hamburg, Bremen, Frankfurt, Wuppertal. Neuerdings auch im Team „Übergangslösung“ zu sehen. Seit Oktober in Berlin, zuweilen an der Uni bei „irgendwas mit Theater“, und sonst auf den Bühnen. Wo auch sonst.


Martin Tetzlaff, Indiepop-Poet. Sein roter Faden ist der klassische Singer-Songwriter-Pop. Um diesen herum webt er je nach Bedarf Versatzstücke von Britpop, New-Wave-Zitaten, französischen Electropop oder orchestrale Elemente ein. Seine Songs sind tanzbar, seine Stimme so eindringlich, seine Texte weitab von der Oberfläche schwimmend. Nachdem er zehn Jahre lang in den Berliner Indiebands „Paul is dead“, „Software“ und „Phonetic“ spielte und diese mitprägte, veröffentlichte er 2009 sein erstes Solo-Album Von der Bereitschaft ein Wolkenschloss zu bauen.

TOM MARS, KATHARINA RÖBEN, MARTIN TETZLAFF
am Donnerstag, 21. April 2011
ab 21.00 Uhr
im ORi
Friedelstraße 8
U-Bahnhof Hermannplatz